Social Media Fail

[feɪl]

 

Heute betrachten wir ein Phänomen, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Den Social Media Fail.

Was ist ein Fail, wie entstehen Social Media Fails und wie lassen sie sich vermeiden? Diese Fragen gilt es zu klären.

Was ist ein 'Fail'?

Das Wort ‘Fail‘ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie ‘versagen‘. Im Kontext von Social Media gibt es mehrere Arten des Fails, so werden beispielsweise Videos und Bilder von Personen oder Gruppen (Kinder, Tiere etc.) verbreitet, welche diese beim Scheitern dokumentieren:

Daneben gibt es auch den spezifischen ‘Social Media Fail‘, welcher eine Verfehlung in der Kommunikation auf Social Media Kanälen bedeutet:

Social Media Fail

Quelle: Twitter - Peter Tauber

Wie entsteht ein 'Social Media Fail'?

Egal um was für eine Art von Fail es sich handelt, bei allen Formen von Fails lassen sich Gemeinsamkeiten feststellen: Eine unüberlegte/impulsive Handlung, gepaart mit unerwarteten Konsequenzen und einer guten Portion menschlicher Schadenfreude. Das sind die Zutaten jedes viralen Fails und sie ergeben eine explosive Mischung.

Ein anstößiges Foto, ein dummer Kommentar oder eine unglückliche Ausdrucksweise? Solche Fettnäpfchen lassen sich heute kaum noch unter den Teppich kehren, denn die moderne Kommunikationstechnologie macht es schier unmöglich. Wir schießen Fotos, filmen Videos und dank des mobilen Internets teilen wir das Gesehene ohne Umwege mit der Welt. Einmal in die Welt gesetzt, kann man sie kaum noch kontrollieren. Darin liegt die erste Lektion: Erst denken, dann reden.

Quelle: Giphy

Lassen sich Fails vermeiden?

Die Antwort ist nicht so einfach. Sicher ist, dass man niemals alle Menschen mit seiner Kommunikation zufriedenstellen kann. Deshalb ist es umso wichtiger sich Social Media Ziele zu setzen, von denen man die Kommunikation abhängig macht. Erreicht man mit seinen Posts dann diese Ziele, so kann man von einer erfolgreichen Kommunikation sprechen. Das ist die zweite Lektion: Setzt Euch Social Media Ziele.

Das bedeutet für einen Fail im Umkehrschluss, dass auch ein solcher durchaus gewollt sein kann, wenn man z.B. Aufmerksamkeit erregen möchte, dann kann einem dies mit einem viralen Fail durchaus gelingen (Ihr alle kennt das sicher aus den zahlreichen Unterhaltungssendungen des Privatfernsehens ;) ). Ob das ein sinnvolles Ziel ist oder nicht, darüber lässt sich streiten.

Ein wirklicher Fail ist es also dann, wenn man mit seinem Post das genaue Gegenteil seines Ziels erreicht und es damit in weite Ferne rückt. Solche Fails sind vermeidbar! Sie lassen sich vermeiden, indem Ihr die ersten beiden Lektionen verfolgt und zudem Euer Publikum kennt. Die letzte Lektion lautet also: Kenne deine Follower. Hierzu bietet beispielsweise Facebook zahlreiche Statistiken, aus denen Ihr Einsichten in euer Publikum erhaltet. Nutzt diese, sie werden euch die ein oder andere Peinlichkeit ersparen.